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10 Dinge, die’s vor 10 Jahren noch nicht gab (und warum das so wichtig für Gemeinden ist)

Herzlich willkommen im Jahre 2017! 

Ich hoffe, Ihr seid gesund herübergekommen und habt allen Grund, zuversichtlich in die Zukunft zu sehen.

Als wir vor 10 Jahren das erste Mal Silvester in Schweden feierten, hatten wir gerade erst damit angefangen, Ansätze und Ideen für die Gemeinde der Zukunft zu entwickeln. Aus einem kleinen, bayerischen Dorf kommend kam es uns damals grad so vor, als seien wir selber direkt in die Zukunft gezogen.

Doch heute möchte ich Euch 10 Dinge vorstellen, die es vor zehn Jahren noch gar nicht gab – bzw. von denen zu Silvester 2006 noch keine Rede war. Wenn Ihr die Liste seht, werdet Ihr manchmal denken: ”Echt jetzt?! Das gab’s da noch nicht?!” In der Tat, es ist schwer zu glauben. So sehr haben wir uns heute an so manches gewöhnt.

Legen wir los:

Nummer 1: YouTube


Streng genommen wurde YouTube schon 2005 gegründet, aber vor 2007 hat’s in unserem Teil der Welt kaum jemand beachtet. Heute ist eine Welt ohne das Videoportal undenkbar: Rezepte, Trailer, Urlaubsfilmchen – alles ständig verfügbar und noch viel, viel mehr.

Nummer 2: Spotify

Eine echte und typisch schwedische Erfindung aus Stockholm im Jahre 2006: Musik, Musik, Musik. CDs sind out, streaming ist in. Auf Spotify gibt es mehr Musk, als du für den Rest deines Lebens mit zwei Ohren hören kannst.

Nummer 3: iPhone

Ja, das erste Smartphone der Welt kam erst 2007 raus. Vorher waren Handys noch Handys, mit denen man nur telefonieren und simsen konnte, bestenfalls gab’s eine Spielzeugkamera eingebaut. Echte Hipster konnten zwar auch damals schon Webseiten öffen, die aber ca. 30 min zum Öffnen brauchten und dafür ziemlich beschissen aussahen.

Nummer 4: AirBnB 

Ganz, ganz früher ist man so gut wie gar nicht gereist.
Ganz früher buchte man eine Reise an einer Stelle, die einst als Reisebüro bekannt war.
Früher buchte man ein Hotel im Internet.
Heutzutage kann man sozusagen auf jeder privaten Couch der Welt übernachten, dank AirBnb, gegründet 2007.

Nummer 5: Kindle

Ja, das waren noch Zeiten, als Leseratten immer ein ganzes Ikearegal für ihre Bibliotek auf Reisen mitschleppen mussten. Heute wiegen 1000 Bücher nur noch 200 Gramm, dank E-Readern wie dem Kindle, der erstmals 2007 vorgestellt wurde.

 Nummer 6: Android

Das kleine grüne Männchen landete 2008 mit dem ersten Android-Phone auf unserem Planeten Gehört auch in die Kategorie Smartphones, kann auch recht viel und ist obendrein Open Source.

Nummer 7: Canon EOS 5d mk II (2008)

Als 2008 die Canon 5d mk II vorgestellt wurde, hatte sogar der Hersteller selbst keine Ahnung, welche Revolution man auslösen würde: Zum ersten Mal konnte man mit einem Vollformatsensor filmen und damit eine Bildqualität erreichen, für die man vorher viele, viele zehntausende €€€ hinblättern musste. Damit wurde die Geschichte des filmischen Geschichtenerzählens vollständig und dauerhaft revolutioniert.

Nummer 8: Tesla

Der erste Elektrosportwagen kam 2008 raus, 2012 folgte Model S. Belächelt und wenig ernst genommen mischte Elon Musk die Autoindustrie gewaltig auf, die nun hektisch versucht, den Anschluss nicht völlig zu verpassen. Wahrscheinlich sollten wir alle schon mal den Elektriker für einen Stromanschluss in der Garage bestellen, denn die elektrische Zukunft des Autos lässt sich wohl nicht mehr verleugnen.

Nummer 9: Tablets

Der Laptop – an sich schon eine technische Meisterleistung – wird mehr und mehr von Tablets verdrängt. 2010 erblickte das iPad als erstes funktionierendes Tablet das Licht der Welt der Massenanwender. Und wenn ich das richtig sehe, dann wird so manches heutige Kleinkind eine Welt ohne Tablets schon bald mit Neanderthal verwechseln.

Nummer 10: Snapchat, Instagram & Co.

Smartphones und Tablets brauchen Apps. Gute zwei Millionen davon sind jeweils auf Google Play oder dem Apple App store erhältlich. Zwei besonders beliebte Applikationen sind Instagram erstmals vorgestellt im Jahre 2010, quadratisch, praktisch, gut für Fotophantasten


und Snapchat, herausgekommen im Jahre 2011, mit dem man kreative Fotokonversationen führt. So kommuniziert man heute – naja, zumindest wenn man jünger ist als, sagen wir… 50.

Alle diese Dinge kamen erst in den letzten 10 Jahren heraus und sind heute untrennbar mit unserem Alltag, unserer Arbeit, unserem ganzen Leben verbunden.

Und jetzt kommt die 100.000-Euro-Frage:

Seht ihr, hier liegt das Problem:
Alle diese Dinge beeinflussen unseren Alltag enorm. Unser Denken, unser Fühlen, unser Handeln, unser Schlafen. Stellt Euch vor: Ich kenne lebende Menschen, die wurden zu einer Zeit geboren, als es noch nicht mal Radios gab. Der Großteil unserer Theologien kommt aber aus Zeiten lange, lange vor dem Radio. Im Grunde müsste sich mindestens 50% aller Unterweisung in Gemeinden um solche Dinge drehen.

Doch wenn wir Christen noch lange glauben, die Bibel habe nichts zu Elektroautos, Digitalkameras oder Musikstreaming zu sagen, dann sehen wir bald aus wie diese eingefrorenen Mammuts in der Tundra.

Wenn Du aber glaubst, dass die Bibel nicht nur heute, sondern auch in Zukunft relevant sein wird, und wenn du dich gemeinsam mit uns dafür einsetzen möchtest, dass Kirchen keine Museen und Christen keine Fossilien werden, dann gehe ganz schnell ganz unten auf das Kontaktformular, schreib mir hallo und lass mich wissen, was DU gerne tun möchtest.

Wir hören uns!

Alles Gute und: Mach’s besser!

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